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Bohème  [bɔ.ɛm] - französisch: bohème, aus mittelalterlich: bohemus der Böhme, Zigeuner) bezeichnet eine non-konforme, oft „wilde“, „schillernde“ Art zu leben, neben oder sogar gegen gesellschaftliche Konventionen, die keineswegs den westslawischen noch den deutschen Bewohnern Böhmens unterstellt wurde, sondern dem fahrenden Volk, das aus dieser Gegend kam und scheinbar ungebunden und frei sein Leben gestaltete. Der Begriff wurde erstmals nach der Jahrhundertwende für die Lebenshaltung der Künstler, Studenten und Literaten des Pariser Quartier Latin genutzt und von diesen assimiliert.

Diese Art zu leben galt vor allem in den 20er und 30er Jahren als verbreitet in Künstler- und Studentenkreisen. Ebenso verweigerten sich bürgerliche Töchter und Söhne oft den Normen und Gepflogenheiten ihres Elternhauses und ihrer Klasse und lebten das Leben eines Bohémiens, das häufig als authentischer, eigenständiger, ursprünglicher und weniger entfremdet erlebt wurde.

Nicht selten haben Bohèmiens (oder Bohèmiennes, weiblich) ein identitätstiftendes Selbstverständnis, Teil einer Avantgarde zu sein, die sich von anderen gesellschaftlichen Gruppen abhebe.

Bohème...